Geschichte der Schule     

Die Bommersheimer Schule blickt auf eine lange Geschichte zurück.

Bereits im Jahr 1758 gab es hier 100 Schüler, die in der Rats- und Gerichtsstube des ehemaligen Rathauses in der "Lange Straße" von einem Lehrer unterrichtet wurden.

Im Jahr 1821 wurde es für nunmehr 116 Schüler doch zu eng und man hat um die Erlaubnis zum Bau einer neuen Schule gebeten. In diesem Gebäude wuchs die Schule rasant.

So wurden im Jahr 1957 von insgesamt 8 Lehrern 400 Schüler unterrichtet. In den 60er Jahren erfolgte dann wieder ein Neubau, an dem auch schon bald der Zahn der Zeit nagte.

Schon 1979 erfolgte der erste Schriftverkehr über den unzureichenden Zustand des Schulhauses.    

1996 sprach man schon von Wassereimern und Wannen. In diesen wurde während des Unterrichts Wasser aufgefangen, das bei Regen durch das "genietete Wellblechdach" floss. Auch in Neonröhren sammelte sich das Wasser, was zu lautem Gezisch, Funkenflug und zu einem gewaltigen Kurzschluss führte. Eigeninitiative wurde aufgrund Geldmangels gefordert und startete die Bommersheimer Elternschaft eine Sponsoren und Spendenaktion, die jedoch mit dem sog. "Bettelverbot" belegt wurde.

1997 wurde aus der Grundschule Süd die Burgwiesenschule. Trotz der zeitweisen Verunglimpfung der Burgwiesenschule als Burgruinenschule ließen sich die Eltern nicht unterkriegen und renovierten fleißig weiter. Auftretende Risse in der Sporthallenwand, Seen auf dem Schulhof, zugige Fenster und feuchtwellige Bodenbeläge. Nichts konnte sie aufhalten, die Schule immer wieder zu verschönern und den Schulhof zu verbessern.     

1998 wurde (folgenlos) auch von offizieller Seite die Notwendigkeit eines Neubaus erkannt.

Schließlich wurde 2001 im Rahmen des Schulbauprojekts "Schulen für das 21. Jahrhundert" der Neubau der BWS angedacht. Dieser Neubau blieb dann, verknüpft mit regelmäßig wiederkehrenden Zusagen, aus verschiedensten Gründen, lange Zeit in der Denkphase stecken.

Am letzten Ferientag der Herbstferien im Oktober 2005 brannte es in der Burgwiesenschule. Die Schüler wurden im Eiltempo in die Marxstraße ausgelagert, sodass der Unterricht am Montag nach den Herbstferien ohne weitere Verrzögerungen dort starten konnte. Die Auslagerung dauerte von Oktober 2005 bis Dezember 2008 an. Parallel dazu erfolgte zügig die Ausschreibung, der Architektenwettbewerb und der Baubeginn.   

Am 12.3.2008 feierte man die Grundsteinlegung und am 12.1.2009 zogen die Schüler in die neue Burgwiesenschule ein.